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Aktuelles vom Swiss Healthcare Day

Gipfeltreffen zahlreicher Entscheidungsträger des schweizerischen Gesundheitswesen

Einige Highlights der Tagung vom 18. Januar 2018 finden Sie im folgenden Newsletter

Newsletter 25. Januar 2018

 

4. Swiss Healthcare Day: Hochkarätige neue Referenten!

Am 18. Januar findet der vierte Swiss Healthcare Day in Bern statt - die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!
Leider mussten Herr Dr. Heinz Locher und Herr Dr. Urs Lehmann ihre Teilnahme kurzfristig absagen. Es ist uns gelungen, hochkarätige neue Referenten zu gewinnen!
Aktuelle Informationen zum 4. Swiss Healthcare Day finden Sie im Newsletter:

Icon Newsletter SHCD Januar 2018 (283,0 KB)

Icon Newsletter SHCD janvier 2018 (274,9 KB)

Melden Sie sich an, es sind noch wenige freie Plätze verfügbar: per Post unter Swiss Healthcare Day, Postfach 135, 4010 Basel oder via Mail unter info@shcd.ch .

 

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoringpartnern Medtronic, Siemens Healthcare, Medisupport, economiesuisse, Drossapharm, IBSA und Medgate.

 

Der Unternehmer: Ein Fremdkörper im Gesundheitswesen?
Melden Sie sich an!

 

Am 18. Januar 2018 findet der vierte Swiss Healthcare Day in Bern statt – mit absolut erstklassigen Referenten und Podiumsteilnehmern.

 

Lanciert wird die Diskussion durch vier Referate:

Dr. Francesco De Meo ist der Top-Spitalmanager Europas. Als CEO der Helios Kliniken führt er 154 Akut- und Rehabilitationskliniken, 133 ambulante Versorgungszentren und zahlreiche weitere Einrichtungen mit über 100‘000 Mitarbeitern. Helios behandelt jährlich 15 Millionen Patienten und erwirtschaftet einen Umsatz von 8.3 Milliarden Euro. Francesco De Meo wird über die Rolle der privaten Krankenhausträger in Deutschland, ihr Verhältnis zu staatlichen Anbietern und den Wettbewerb im deutschen Gesundheitswesen berichten.

Als Chief Economist und CIO von Dreyfus Banquiers ist Dr. Daniel Witschi ein ausgewiesener Spezialist in Investitions- und Finanzierungsfragen. Er wird seine Sicht zu unserem stark staatlich regulierten Gesundheitsmarkt darlegen und sich mit der Frage befassen, ob ein solches System eine Abschreckung für Investoren darstellt.

Sehr gespannt sein darf man auf die Sicht der Bundes- und Kantonspolitiker:

Thomas Matter ist Nationalrat der SVP und Präsident der Neuen Helvetischen Bank, an welcher die Matter Group einen massgeb-lichen Anteil hält. Als liberaler Politiker und Finanzprofi hat er sich in Bundesbern innert kürzester Zeit stark positioniert. Die Beurteilung des schweizerischen Gesundheitswesens aus seinem Blickwinkel wird den Dialog stark bereichern.

Dr. Gerhard Pfister ist Nationalrat, Präsident der CVP Schweiz und hat in Literatur und Philosophie promoviert. Er gilt als Mann der klaren Worte, der Konflikte austrägt, wenn er es für notwendig erachtet. Am 28. September 2017 hat seine Partei eine Kostenbremse im Gesundheitswesen gefordert und eine Volksinitiative angekündigt.

Als Gesundheitsdirektor des Kantons Bern war und ist Regierungsrat Pierre Alain Schnegg mit umfassenden Veränderungen in der Versorgungslandschaft seines Kantons befasst. Als früherer Verwaltungsratspräsident der Hôpital du Jura Bernois SA kennt er die Anliegen und Bedürfnisse der Spitäler gut und ist nun auf der anderen Seite als verantwortlicher Regierungsrat für Planung und Finanzierung zuständig.

 

Auf dem Nachmittagspodium werden neben den Referenten des Vormittages drei Persönlichkeiten teilnehmen, die das Gesundheitswesen aus verschiedenen Blickwinkeln kennen:

Robert Jan Bumbacher ist Verwaltungsratspräsident des Universitätsspitals Basel. Aus dem laufenden Fusionsprozess mit dem Kantonsspital Baselland soll ein Grossbetrieb mit gegen 10‘000 Mitarbeitenden an vier Standorten und einem Budget von rund 1.5 Milliarden Franken entstehen. Wie bewältigt er diese Herausforderung und wie wird er die anstehenden Investitionen in seinem Spital finanzieren?

Prof. Robert Leu ist emeritierter Ordinarius für Ökonomie an der Universität Bern mit Fachgebiet Gesundheitsökonomie und gilt nach wie vor als Experte Nummer eins in der schweizerischen Gesundheitsökonomie. Er ist seit der Gründung des Bündnisses dessen Präsident.

Martin Schlatter hat vor einigen Monaten die Funktion des CEO bei der Schweiz Unilabs AG übernommen. Als Quereinsteiger kommt er aus einer deutlich weniger stark regulierten Branche, in welcher einzig der Konsument entscheidet und der Wettbewerb den Markt reguliert. Wie hat er diese Umstellung erlebt? Wo sieht er Potential zur Stärkung des Wettbewerbs im schweizerischen Gesundheitswesen?

Moderiert wird der Anlass wie in den Vorjahren durch Dominik Feusi, Bundeshauskorrespondent der Basler Zeitung.

In wenigen Tagen wird das Programm des 4. Swiss Healthcare Day publiziert. Bereits nach Erscheinen des Save the date – Flyers sind gegen 100 Anmeldungen eingegangen. Seien Sie dabei, melden Sie sich an per Post unter Swiss Healthcare Day, Postfach 135, 4010 Basel oder via Mail unter info@shcd.ch .

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoringpartnern Medtronic, Siemens Healthcare, Medisupport, economiesuisse, Drossapharm, IBSA und Medgate.

 

Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen
38 Punkte - Programm des Bundesrates

 

Am 25. Oktober 2017 hat der Bundesrat sein 38 Punkte - Programm mit Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen veröffentlicht. Dieses basiert auf den Empfehlungen einer 14-köpfigen internationalen Expertengruppe des EDI. Der 131 seitige Bericht ist zu finden unter

https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/50084.pdf

 

Die Gesundheitskommission des Ständerates spricht sich für die Liberalisierung von Tarifen aus

 

Anlässlich ihrer Sitzung vom 26. / 27. Oktober 2017 hat sich die ständerätliche Gesundheitskommission (SGK-S) in zwei Themen für eine Liberalisierung von Tarifen ausgesprochen: Bei den Tarifen für Laboranalysen möchte die Kommission von der behördlich festgelegten Analysenliste wegkommen und stattdessen auf Tarifvereinbarungen zwischen Labors, Ärzten und Versicherern setzen. Mit neun zu drei Stimmen bei einer Enthaltung beschloss sie eine Kommissionsmotion (17.3969) zur Änderung des Krankenversicherungsgesetzes. Ständerat Alex Kuprecht zog anschliessend seine Motion (16.3487) zurück. Ferner unterstützte die SGK-S mit neun zu einer Stimme bei drei Enthaltungen den Beschluss ihrer Schwesterkommission (SGK-NR), der Pa.Iv. Humbel. Wettbewerbspreise bei Medizinalprodukten der Mittel- und Gegenständeliste (16.419 n) Folge zu geben.

Motion für ein neues Preisbildungssystem bei Arzneimitteln

 

Mit ihrer am 28. September 2017  eingereichten Motion  17.3828  "Differenziertes Preisfestsetzungssystem für Arzneimittel" fordert Nationalrätin Ruth Humbel  den Bundesrat auf, im Bereich der Spezialitätenliste ein differenziertes Zulassungs- und Preissystem zu implementieren.